Basler Gewerkschaftsbund
Gewerkschaftsbund Baselland

Verteidigung der Renten



Serge Gnos, Präsident Basler Gewerkschaftsbund, begrüsste rund 70 pensionierte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter zur Veranstaltung "Verteidigung der Renten". 

Doris Bianchi, stellvertretende Leiterin des SGB Sekretariats, erläuterte den Anwesenden die Gründe für die Lancierung der Kampagne AHVplus anlässlich der SGB Delegiertenversammlung vom kommenden Freitag, 11. Mai 2012. Der SGB sieht keinen Spielraum für tiefere Renten. Ergänzungsleistungen sind nicht die Lösung für zu tiefe Renten sondern sind als wirkliche Notnägel gedacht. Der Mythos, dass alle Rentnerinnen und Rentner reich sind, ist statistisch schon lange widerlegt. Hingegen triftet die Einkommensverteilung auch in den Renten auseinander.

SP Nationalrätin Silvia Schenker gab der Hoffnung Ausdruck, dass mit SP Bundesrat Alain Berset die Zusammenarbeit betreffend Sozialversicherungen in Bundesbern erspriesslicher wird. Sie forderte die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf, der Politik Druck aufzusetzen und solidarisch - jung/alt/krank/gesund - für die Erhaltung und Ergänzung der Sozialleistungen zu kämpfen.


1. Mai in Liestal




1. Mai in Basel




1. Mai in Rheinfelden




1. Maiaufruf



Medienmitteilung

Aufruf des Gewerkschaftsbundes Baselland (GBBL) und des Basler Gewerkschaftsbundes (BGB) zum 1. Mai 2012

 

MEHR Schutz MEHR Lohn MEHR Rente

Die Aussage 1 Prozent der Schweizer Bevölkerung besitzt mehr als die restlichen 99 Prozent ist nichts mehr Neues und trotzdem setzt sich die Politik mit diesem Zustand nicht auseinander und versucht diese Ungerechtigkeit zu korrigieren. Nein, es wird kräftig weiter daran gearbeitet die Kluft zu vergrössern.

Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und des Baselbiets liegen voll im schweizerischen Trend. Obwohl die Baslerinnen und Basler sich ein Bild des Resultats der immer wiederkehrenden Steuersenkungen im Nachbarkanton machen können, bringen sie aktuell Steuererleichterungen für hoch profitable Konzerne. Gleichzeitig fehlt Personal in den Spitälern, Heimen usw. weil aus Spargründen in den schlechten Jahren 600 kantonale Arbeitsplätze gestrichen wurden. Jetzt sind nicht Steuergeschenke an der Reihe! Sondern mehr Schutz, Lohn und Rente für die Arbeiterinnen und Arbeiter, die den Konzernen zum grossen Gewinn verhelfen und dafür sorgen, dass unsere kranken und alten Menschen betreut werden.

Das Baselbiet leidet bereits unter den Folgen des Steuerabbaus. Verluste in Millionenhöhe haben die Steuererleichterungen, lanciert von der Baselbieter Regierung und des bürgerlich geprägten Parlaments, generiert! Gleichzeitig haben die Kantonsangestellten den Teuerungsausgleich aus Spargründen schon länger nicht mehr erhalten. Anstatt jetzt aber z.B. die Erbschaftssteuer wieder einzuführen, sollen die verschenkten Millionen mehrheitlich auf Kosten des öffentlichen Verkehrs und der Bildung eingespart werden. Dass Arbeitsplätze dem unsäglichen Entlastungspaket zum Opfer fallen, ist die logische Konsequenz – nur wagt noch niemand eine Prognose zu stellen.

Der 1. Mai Slogan 2012 des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes trifft die beiden Basler Kantone mitten in eine offene Wunde. Deshalb werden die Arbeitnehmerinnen der Nordwestschweiz an den beiden 1. Maikundgebungen in Basel und Liestal mit Vehemenz MEHR Schutz, MEHR Lohn und MEHR Rente fordern!

 

Detailliertes Programm siehe unten!



Unternehmerssteuersenkung bekämpfen - der Basler Gewerkschaftsbund trägt das Referendum mit



Der Basler Gewerkschaftsbund (BGB) lehnt eine Senkung der Unternehmenssteuer zum jetzigen Zeitpunkt ab. Diese dient vor allem den Grossunternehmen und stützt die Wirtschaftsförderung im KMU-Bereich kaum. Zudem besteht die Gefahr, dass dadurch wichtige Projekte im ÖV, in der Bildung oder im sozialen Bereich gestrichen werden.
Der BGB unterstützt deshalb die JUSO BS, die SP BS und BastA! im Kampf gegen die Unternehmersteuersenkung.


Eurolöhne?! - Podium vom 15. März 2012




Eurolöhne?!



Einladung zum Podium / Donnerstag, 15. März 2012

Nachdem das Bezirksgericht Arlesheim im Fall Stöcklin Logistik AG den Grenzgängern Recht gegeben hat und einseitige Lohnsenkungen für Arbeitnehmende aufgrund des Wohnorts als indirekt diskriminierend bezeichnet hatte, müssen nun Firmen wie Jaquet AG ihre Lohnsenkungen für Grenzgänger zurücknehmen? Oder sind sie zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Schweiz nötig und gerechfertigt?

 

Siehe Details in der nachstehenden Einladung.


Abstimmungskampf der Sptialdirektoren!



Pia Fankhauser reicht Dringliche Interpellation ein



Medienmitteilung_Interpellation_PiaFankhauser_8_3_2012.pdf


Spitalauslagerung - SP Birsfelden fasst NEIN Parole



An der Sektionsversammlung der Birsfelder Sozialdemokraten folgten die Anwesenden den Argumenten der Referentin Marianne Meyer (VPOD Region Basel) und fassten einstimmig die NEIN-Empfehlung zur Revision des kantonalen Spitalgesetzes. Weil die Gesundheitsversorgung ein staatlicher Kernbereich ist und bleiben soll. Mit einer Auslagerung würde der Kanton die demokratische Kontrolle und eine regionale Spitalplanung aus der Hand geben. Die Auslagerung wäre der erste Schritt zu Privatisierungen, zum Nachteil von 4'500 Mitarbeitenden wie auch der Patientinnen und Patienten.


Volksstimme 17. Februar 2012




Medienkonferenz NEIN zum Spitalgesetz



Volksstimme

Texte



Regula_Meschberger.pdf

Urs_Mueller.pdf

Andreas_Giger-Schmid.pdf

Komiteemitglieder.pdf


Eine Baustelle ist genug!



Nein zur Auslagerung der Baselbieter Spitäler!

Seit dem 1. Januar 2012 ist die neue Spitalfinanzierung mit Fallpauschalen in Kraft. Unsere Gesundheitsversorgung wird dem Wettbewerb ausgesetzt, laut Krankenkassen soll das billigste Spital der Schweiz den Takt angeben. Es ist unglaublich, dass nach all dem Versagen der neoliberalen Rezepte jetzt auch noch die Gesundheitsversorgung der Profit- und Marktlogik unterworfen wird. Weil die Spitäler nun mehr Handlungsspielraum brauchen, so erklärt die Regierung, müssten sie ausgelagert werden. Der Bund schreibt zwar die Fallpauschalen vor, nicht aber die Auslagerung. Die eine Grossbaustelle „Fallpauschalen“ ist genug!

von Marianne Meyer, Gewerkschaftssekretärin vpod region basel
(vollständiger Text im nachstehenden PDF)

Eine_Baustelle_ist_genug_.pdf


Nein zur Revision des Spitalgesetzes



Die Bildung und die Gesundheitsversorgung gehören zu den wichtigsten öffentlichen Aufgaben. Sie müssen demokratisch gesteuert sein und bleiben. Die Baselbieter Stimmbevölkerung hat der Privatschulinitiative mit 85 Prozent Nein-Stimmen eine beeindruckende Abfuhr erteilt. Am 11. März 2012 sorgen die Baselbieterinnen und Baselbieter mit einem Nein zur Spitalauslagerung dafür, dass nicht der erste Schritt zur Privatisierung der Baselbieter Spitäler beschlossen wird.

Wer will, dass der Kanton seinen Verfassungsauftrag wahrnimmt und die Gesundheitversorgung für alle sicherstellt und das Personal nicht noch mehr unter Druck gerät, tritt dem Personenkomitte "Nein zur Revision des Spitalgesetzes" bei.

Bitte nachstehendes Formular ausfüllen.

komiteebeitritt3.dotx


Wechselkurs kein Grund für Lohnsenkungen



Das Bezirksgericht Arlesheim (BL)hat die Klage von sechs ehemaligen Mitarbei­ten­den der Stöcklin AG in Aesch gutgeheissen. Stöcklin hatte die Mitarbeiter entlassen, weil sie eine sechsprozentige Lohnkürzung für Grenzgänger nicht akzeptiert hatten. Nun muss der Küchenmöbelproduzent die Betroffenen mit je sechs Monatslöhnen entschädigen. Die Unia fordert von Stöcklin und anderen Unternehmen die Rücknahme von diskriminierenden Lohnsenkungen.

Die Stöcklin Küchenmöbel AG in Aesch kürzte im Sommer 2010 wegen dem sinkenden Euro-Kurs den Lohn von 120 Grenzgängern um 6 Prozent. Ein Drittel der Belegschaft wurde so um 300 Franken und mehr pro Monat geprellt. Mehre Mitarbeitende, die diese Benachteilung nicht hinnehmen wollten und die Lohnsenkung ablehnten, wurden entlassen.

Mit Unterstützung der Unia klagten ein Unia-Mitglied und fünf weitere Arbeitnehmende gegen die Stöcklin AG. Das Arlesheimer Bezirksgericht hat nun heute Nachmittag den klagenden Arbeitnehmenden vollumfänglich recht gegeben. Die Stöcklin AG erhält die Maximalstrafe und muss den betroffenen Arbeitnehmenden wegen missbräuchlicher Kündigung je sechs Monatslöhne nachzahlen. Das Gericht argumentierte, dass sich eine Lohnsenkung bei Grenzgängern nicht mit Wechselkursüberlegungen rechtfertigen lasse sondern eine unzulässige Diskriminierung darstelle. Damit bestätigte das Gericht, dass das Freizügigkeitsabkommen In- und Ausländern gleichen Lohn für gleiche Arbeit garantiert. Ausserdem rügte das Gericht die Überwälzung des Unternehmensrisiko auf die Angestellten als gesetzeswidrig.

Die Unia ist über dieses Urteil hoch erfreut: «Das Urteil schützt die Rechte der Arbeitnehmenden» erklärte der Unia-Branchenverantwortliche Christian Gusset im Anschluss an die Gerichtsverhandlung in Arlesheim, «das ist ein wichtiges Signal an die Arbeitgeber: Wir verlangen nun, dass Stöcklin und andere Unternehmen die diskriminierenden Lohnkürzungen zurücknehmen, welche sie mit dem ungünstigen Franken-Euro-Wechselkurs begründet haben.»

 

 

 


2012 im sozialpolitischen Blick



Wie viel? Was bleibt, was ändert?

Grössere Veränderungen stehen 2012 in der Invalidenversicherung an. Ansonsten ist das das neue Jahr sozialversicherungsmässig geprägt von technischen Anpassungen, Verschärfungen und schleichenden Verschlechterungen. Vereinzelt nur sind kleinere Verbesserungen sichtbar.

Doris Bianchi, geschäftsführende Sekretärin des SGB

2012_im_sozialpolitischen_Blick.pdf


Mehr Ferien - weil wir es uns verdient haben!



Abstimmung zur Volksinitiative "6 Wochen Ferien für alle" vom 11. März 2012
2010 häuften wir so viele Überstunden an, dass damit über 100'000 Arbeitsplätze hätten geschaffen werden können. Wir sind Weltmeister im Chrampfen - das geht nicht ohne Stress, Hektik und Druck. Stress macht krank und ist teuer - für die Betroffenen, aber auch für unsere Wirtschaft.
Die finanziellen Folgen von Stress betragen 10 Mrd. Franken.
Diese setzen sich zusammen aus medizinischen Kosten und Fehlzeiten sowie Produktionsausfall.
Heute haben wir im Druchschnitt fünf Wochen Ferien - dank guter Gesamtarbeitsverträge. Bei einem JA zur Initiative erhalten sofort alle fünf Wochen Ferien, dann wird die Zahl der Ferientage jedes Jahr um einen Tag erhöht.
Im Jahr 2018 haben alle sechs Ferienwochen.
Die Kosten für die zusätzliche Ferienwoche sind durch die Zunahme der Produktivität und durch den Rückgang der Stresskosten bereits gedeckt.


Gewerkschaftsinitiative gegen Tieflöhne eingereicht!



Jetzt kann das Schweizer Volk selber Massnahmen zur Förderung von Gesamtarbeitsverträgen  (GAV) sowie gegen Lohndumping und Tieflöhne beschliessen. Heute hat der Schweizer Gewerkschaftsbund (SGB) mit seinen Verbänden und Partnerorganisationen die Volksintiative "für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)" mit über 111'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.
Das gewerkschaftliche Volksbegehren verlangt eine Förderung von GAV's mit Mindestlöhnen. Damit schützt es die Löhne der Normalverdienenden, verhindert Lohndruck und stärkt das GAV-System. Gleichzeitig will es Tieflöhne bekämpfen und verlangt deshalb ergänzend für alle Männer und Frauen das Recht auf einen anständigen Lohn. Die Initiative verlangt als Untergrenze einen gesetzlichen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde oder 4'000 Franken im Monat (bei 42 Wochenstunden). So viel braucht es mindestens, um in der Schweiz finanziell einigermassen über die Runden zu kommen. Zurzeit haben in der Schweiz 400'000 Personen, grossmehrheitlich Frauen, einen tieferen Lohn.


Informationsveranstaltung



Details im nachtehenden PDF!

Einladung_Referat_D__Lampart_Nationalbank_07_02_12__2_.pdf


Komitee gegen Stellenabbau in der Region NWS gegründet



Um gegen die Massenentlassungen in der Region Nordwestschweiz vorzugehen, wurde auf Veranlassung der Kantonalen Bünde Basel-Stadt und Baselland sowie der SP Basel-Stadt und Baselland das Komitee "Stopp Stellenabbau" gegründet. An der Pressekonferenz von heute morgen stellte das Komitee eine gleichlautende Interpellation vor, die in den beiden Regierungen BL und BS eingereicht wird.

 

 

Komitee_gegen_Stellenabbau_in_der_Region_Nordwestschweiz_gegruendet.pdf


Petition: Nein zu den Massenentlassungen bei Novartis



Novartis ist ein wahre Geldmaschine - auch in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielt Novartis ein Rekordergebnis: 20 Prozent mehr Umsatz, Reingewinn von über 10 Milliarden und eine Kerngewinnmarge von sagenhaften 28 Prozent! Zu verdanken hat das Novartis seinen engagierten Mirarbeitenden, welche immer härter und immer produktiver arbeiten.

Dem Novratis-Management scheint das nicht zu genügen: Trotz Top-Ergebnis will Novartis noch einmal profitabler werden. Am 25. Oktober kündigte Novartis an, alleine in der Schweiz rund 1'100 Arbeitsplätze abzubauen, 760 am Standort Basel und 320 in Nyon. Dem Werk in Nyon droht gar die Schliessung.

Noch mehr Profit, noch höhre Dividenden, noch höhere Boni für das Management - die Kündigungen für die Mitarbeitenden? Nein, so geht das nicht!

Mit der Petition: Arbeitsplätze schützen - statt Profite maximieren, fordert die Gewerkschaft Unia:

  • Keine Entlassungen
  • Prüfung von Alternativen
  • Intervention der Behörden 
     

Unterzeichnen Sie nachstehende Petition. Die Petition kann auch online unterzeichnet werden: www.unia.ch

 

Petition_Novartis.pdf


Unterstützungskomitee "Gegen rücksichtslosen Stellenabbau"



Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte

Die Liste der Unternehmen, die in unserer Region in der letzten Zeit massiv Stellen abgebaut haben ist lang - zuletzt Huntsman und Novartis - und wird immer länger. Der Basler Gewerkschaftsbund und die SP Basel-Stadt sind nicht länger bereit einfach zu sehen zu müssen. Wir brauchen Gegenstrategien und Antworten, sowohl aus der Öffentlichkeit wie auch auf politischer Ebene.

Wir laden euch deshalb herzlich ein, euch aktiv zu beteiligen, mit zu diskutieren und mit zu machen im Unterstützungskomitee "Gegen rücksichtslosen Stellenabbau".

Ein erstes Gründungstreffen findet am 17. November 2011 um 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Basel (Rebgasse 1, 3. Stock) statt.

Bitte leitet diese Einladung weiter!

Wir freuen uns auf viele Gründungsmitglieder.

Martin Lüchinger, Präsident SP Basel-Stadt
Serge Gnos, Präsident Basler Gewerkschaftsbund

 


Berufsschau 2011



Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich der Gewerkschaftsbund Baselland an der Berufsschau. Mit unzähligen Jugendlichen sind wir ins Gespräch gekommen und haben ihnen nebst ihren Rechten und Pflichten, auch die Aufgaben der Gewerkschaften näher gebracht. Der Ratgeber des SGB ""Ich kenne meine Rechte" war dabei ein gutes Hilfsmittel und von den jungen Leuten sehr begehrt. Lehrerinnen und Lehrer haben den Ratgeber in grösseren Auflagen für den Unterricht bestellt.


Eindrückliche Demonstration



Rund 1'000 Personen haben heute in Basel gegen die letzte Woche angekündigten Massenentlassungen bei Novartis und für einen besseren GAV in der Basler Chemie demonstriert. Die Demonstrierenden - darunter eine Delegation von Arbeitnehmenden aus dem Werk in Nyon - kritisierten Novartis dafür, dass dem Unternehmen Profite wichtiger sind als Arbeitsplätze und forderten von Novartis, auf den Abbau-Entscheid zurückzukommen. 

 


Jetzt reicht's!



Arbeitsplätze schützen - statt Profite maximieren!


Gut versteckt, zwischen glänzenden Erfolgszahlen und Rekordergebnissen, kündete der Pharma-Riese Novartis gestern die grösste Massenentlassung an, eine, wie sie die Schweiz seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hat. Alleine in Basel sollen 800 Vollzeitstellen gestrichen werden. Novartis will die heute exorbitanten Profite auf Kosten der Beschäftigten weiter steigern - Jetzt reicht's!

Kommt an die Demo vom kommenden Samstag, 29.10. 2011, um 11h ab Claramatte in Basel und zeigt eure Solidarität mit den Arbeitnehmenden, deren Arbeitsplätze gefährdet sind.


Herzliche Gratulation



Der Gewerkschaftsbund Baselland und der Basler Gewerkschaftsbund gratulieren Susanne Leutenegger Oberholzer, Eric Nussbaumer, Silvia Schenker, Beat Jans, Claude Janiak und Anita Fetz zur glanzvollen Wiederwahl. Die Kantonalen Bünde wünschen den Gewählten viel Energie und Durchhaltewillen.



Reformen im Gesundheitswesen



Das kontradiktorische Podium eröffnete Kurt Tschan, BaZ Redaktor, mit persönlichen Fragen an die Teilnehmenden. Anschliessend an den Input von Pia Fankhauser, stritten sich die Politikerinnen und Politiker wer die Schuld am kranken Gesundheitswesen hat und wer die bessere Lösung für dessen Genensung präsentieren. 
Nationalratskandidat Daniel Münger, Präsident des Gewerkschaftsbundes Baselland, überzeugte von seinen gesundheitspoltischen Kenntnissen mit starken Voten und absoluter Präsenz.

 

Chlöpfer und Muusig / Lindenplatz Allschwil



Die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 2 SP und Gewerkschaften auf Velotour



Eidg. Wahlen 23. Oktober 2011



Für einen starkten Service Public, stabile Sozialwerke und gute soziale Einrichtungen, gegen eine Zweiklassenmedizin und gegen sozialen Abbau. Für die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen, bezahlbare Krankenkassenprämien und Mieten.

Die Mehrheit des Parlaments in Bern schützt die Abzocker, Steuerflüchtlinge und die Superreichen und die Zeche bezahlen immer die Normalverdienenden.

Wählen die Arbeitnehmenden die sozialdenkenden Politikerinnen und Politiker werden die Anliegen der werktätigen Menschen gehört und deren Interessen vertreten.

Deshalb wählen Arbeiterinnen und Arbeiter die kandidierenden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter. 

Nationalrat Baselland - Liste 2 SP und Gewerkschaften



www.s-leutenegger-oberholzer.ch

www.daniel-muenger.ch

www.r-e-t-o.ch

www.kathrin-schweizer.ch

Ständerat Baselland




Baselstadt - Liste 5 SP



www.reginarahmen.ch

www.silviaschenker.ch

www.beatjans.ch

www.mustafaatici.ch

 

Ständerat Baselstadt




Akute Gefahr für den Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz



Der Gewerkschaftsbund Baselland (GBBL) und der Basler Gewerkschaftsbund (BGB) sind besorgt über die Vorgänge in der Swissmetal Dornach.
Aktionär und Bank können sich angeblich nicht einigen, also wird der Betrieb lahm gelegt und 150 Arbeitnehmende wissen nicht, ob sie in den kommenden Wochen noch einen Job haben.
GBBL und BGB erwarten vom Verwaltungsrat, den Banken und der Geschäftsleitung, dass der Stopp der Produktion aufgehoben wird und zusammen mit den Sozialpartnern und den zuständigen Behörden alles unternommen wird, dass die Produktion vor Ort wieder aufgenommen wird und somit die Mitarbeitenden eine berufliche Perspektive haben.
GBBL und BGB wünschen der Gewerkschaft Unia Energie, Ausdauer und unterstützen sämtliche Massnahmen, damit der Werkplatz Swissmetal in Dornach erhalten bleibt.

 

Rückfragen:
Daniel Münger, Präsident GBBL
079 215 49 33



Aufruf_Komitee_von_Regula_Meschberger.pdf

Beitrittsformular.pdf


Jetzt dem Komitee: Susanne Leutenegger Oberholzer beitreten




Delegierte wählen neues Co-Präsidium



Serge Gnos, Co-Leitung Unia Nordwestschweiz, ist als Nachfolger von Rita Schiavi in den gemeinsamen Vorstand der beiden Bünde gewählt worden. Zusammen mit dem bisherigen Co-Präsidenten Daniel Münger, Zentralsekretär syndicom / Landrat SP, wird Serge Gnos den beiden Bünden vorstehen und den Basler Gewerkschaftsbund leiten. 


Jahresbericht 2010



Anlässlich der Jahresdelelgiertenversammlung vom 9. Juni 2011 ist der nachstehende Jahresbericht 2010 von den Anwesenden gutgeheissen worden.


Ein Ziel - gleich viel!



Obwohl in der Region der Grossanlass zum 14. Juni 2011 in Basel stattfand und für Liestal sehr kurzfristig mobilisiert wurde, stimmten im Stedtli um 14.06 Uhr rund 50 Frauen und 3 Männer in das nationale Pfeifkonzert mit ein. Dies belegt eindrücklich, wie sehr Frauen nach wie vor für mehr Gleichstellung zu kämpfen bereit sind. Die alte Forderung nach gleichen Löhnen für gleiche und gleichwertige Arbeit wird immer noch von vielen Arbeitgebern ignoriert. Es mangelt an Kita-Plätzen - auch an Bezahlbaren!

Regula Meschberger, Landrätin SP, wies in ihrem Statement zudem darauf hin, dass die häusliche resp. private Betreuungsarbeit und somit die unbezahlte Arbeit immer noch mehrheitlich von Frauen ausgeführt wird. Die Wirtschaft ist gefordert für Männer mehr Teilzeitjobs anzubieten und den Frauen das berufliche Weiterkommen zu ermöglichen.

 

 

Gewerkschafterin und Gewerkschafter verhelfen der SP BL zu einem starken Ticket für die Nationalratswahlen



Der Gewerkschaftsbund Baselland ist überzeugt, dass mit der Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer und dem Präsidenten des Gewerkschaftsbundes Baselland, Daniel Münger, die Liste 2 SP und Gewerkschaften die beiden Nationalratssitze mit Erfolg in ihren Reihen hält.
Sowohl Susanne Leutenegger Oberholzer als auch Daniel Münger haben einen umfangreichen politischen und gewerkschaftlichen Leistungsausweis.

Der GBBL gratuliert Susanne und Daniel herzlich zur klaren Nomination und freut sich auf einen engagierten Wahlkampf.


1. Mai - Kundgebung 2011 in Liestal




Aufruf 1. Mai 2011



Sind Mindestlöhne eine "neue Erfindung"?

Nein, Mindestlöhne sind keine neue Erfindung! Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts vergab die Stadt Amsterdam nur noch öffentliche Aufträge an Unternehmen, die ihren Beschäftigten einen Mindestlohn bezahlten. Von den 182 UNO Mitgliedstaaten kennen 90 Prozent Mindestlöhne, 20 von 27 EU Ländern haben ebenfalls Mindestlöhne.

Wieso Mindestlöhne? Betrachtet man die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS), fordern die Gewerkschaften nichts Utopisches. Die SKOS hat das Existenzminimum auf Fr. 3'800.- berechnet. In der Schweiz arbeiten heute ca. 400'000 Menschen zu Armutslöhnen, d.h. weniger als Fr. 3'500.- im Monat. 233'000 Kinder wachsen in Armut auf, viele von ihnen, obwohl ihre Eltern Arbeit haben!

Was also fordern die Gewerkschaften mit ihrer Mindestlohninitiative? Sie fordern, dass bei einem Vollzeitjob der Mindestlohn Fr. 4'000.- beträgt oder einen Stundenlohn von Fr. 22.-. Dies sind keine exorbitanten Löhne - sondern ermöglicht die Führung eines einigermassen anständigen Lebens.




Kantonale Wahlen vom 27. März 2011



Der Gewerkschaftsbund Baselland (GBBL) gratuliert Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli zu seinem Glanzresultat.
In den Landrat wiedergewählt sind die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter:

Die Gewerkschaften freuen sich über diese Wiederwahl und gratulieren ganz herzlich. Die Gratulation des GBBL gilt natürlich auch allen anderen gewählten Landrätinnen und Landräten der Liste 2 "SP und Gewerkschaften".

Der GBBL bedauert, dass der Sitzverlust der SP im Wahlkreis Pratteln einen Gewerkschafter trifft. Trotz ausgezeichnetem Wahlresultat verliert die SP mit Bruno Baumann in der kommenden Amtsperiode einen sehr engagierten Politiker.

Die Gewerkschaften danken allen Kandidierenden, die sich auf der Liste 2 "SP und Gewerkschaften" im Wahlkampf eingesetzt haben.


Medienmitteilung Podium Mindestlohninitiative



GAVs für Alle!
Am Freitagabend diskutierten Gewerkschafter mit Vertretern der Wirtschaft unter der kompetenten Leitung von Vanda Dürring, Redaktorin Regionaljournal Basel, über die Mindestlohninitiative der Gewerkschaften.

In der Schweiz gibt es 300‘000 Personen, die arbeiten und dennoch auf Sozialhilfe angewiesen sind. Das sind nicht nur die 300‘000 Personen, da gehören Kinder und Familienangehörige dazu, das beläuft sich dann auf eine Zahl von 600‘000 Personen – so Ueli Mäder im Input für die Veranstaltung. Gleichzeitig versteuern 3% der Bevölkerung gleich viel Vermögen wie die restlichen 97%. Ueli Mäder begrüsst die Mindestlohninitiative, denn für ihn hat sich die soziale Schere schon weiter geöffnet, als er es je für möglich gehalten hätte.

Für Andreas Schneider, Präsident der Wirtschaftskammer Baselland, schiessen die Gewerkschaften mir der Mindestlohninitiative ein Eigengoal, da seiner Meinung nach, bei einer Annahme der Initiative die GAVs nutzlos werden. Daniel Münger, Präsident des Gewerkschaftsbundes Baselland, weist darauf hin, dass tatsächlich, die in den GAV organisierten Branchen, mehrheitlich der geforderte Mindestlohn in der Höhe der Initiative festgelegt ist – leider aber noch viele Branchen keinen GAV kennen. Bruno Baumann, Gewerkschaftssekretär Unia und Landrat SP, untermauert die Aussage von Daniel Münger mit Beispielen aus seiner täglichen Arbeit. Die gesetzliche Festsetzung eines Mindestlohnes ist nur auf Kosten von Arbeitsplätzen zu erfüllen, so Thomas Schulte, Landrat FDP. Daniel Münger und Bruno Baumann kontern diese Behauptung damit, dass von den 27 EU-Staaten bereits 20 Länder den Mindestlohn eingeführt haben – dies auch als Schutz vor Lohndumping.

Die beiden Gegner der Initiative begründeten die Überflüssigkeit der Initiative immer wieder mit den vorhandenen GAVs. Somit ist die Quintessenz des Abends:

In allen Branchen werden GAVs zur Pflicht oder der Mindestlohn von Fr. 22.-/Std. oder Fr. 4‘000.-/monatlich wird gesetzlich verankert.

Podiumsdiskussion zur Mindestlohninitiative



Der Abend wird durch einen Input des Basler Soziologen Ueli Mäder eröffnet. Moderiert wird das kontradiktorische Podium von Vanda Dürring, Redaktorin Regionaljournal Basel.

Details im nachfolgenden PDF. 

Flyer_Podium.pdf



Die SGB-Gewerkschaften haben am 25. Januar 2011 die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative "Für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohninitiative)" gestartet. Die Volksinitiative will den zunehmenden Lohndruck stoppen, einerseits durch Förderung von GAV's mit Mindestlöhnen und andererseits durch Festlegung eines nationalen gesetzlichen Mindestlohnes.

mm25.01.11.pdf


JA zu Tagesschulen



Weil sich die Anforderungen an die Schule verändert haben...
Weil sich die Familienstrukturen veränder haben...
Weil sich die Zusammensetzung der Bevölkerung verändert hat...
... brauch es jetzt einen mutigen Schritt vorwärts!

Der Vorstand des Basler Gewerkschaftsbundes empfielt im Zeichen der Veränderungen und des Fortschritts ein JA zu Tagesschulen.



JA zur Theatersubvention



Das Baselbieter Stimmvolk entscheidet am 13. Februar 2011 über den Erhalt von Arbeitsplätzen. Das Theater Basel beschäftigt 335 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vergibt für rund 1.7 Millionen Franken Aufträge an Baselbieter Firmen. 

Für den Erhalt dieser Arbeitsplätze fordert der Vorstand des Gewerkschaftsbundes Baselland die Stimmbevölkerung auf, ein JA für die Theatersubventionen einzulegen. 


JA zum Schutz vor Waffengewalt



Gelegenheit macht Tote! (Martin Suter, Schriftstellter)

In jedem dritten Schweizer Haushalt gibt es heute mindestens eine Schusswaffe. Die grosse Mehrheit davon sind Militärwaffen. Jährlich kommen in der Schweiz rund 300 Menschen durch Schusswaffen ums Leben. Das sind 300 zu viel!

Deshalb empfiehlt der Vorstand des Basler Gewerkschaftsbundes sowie des Gewerkschaftsbundes Baselland am 13. Februar 2011 ein JA zurm Schutz vor Waffengewalt.


ACHTUNG.FERTIG.FRAUEN LOS



Am 14. Juni 2011 jährt sich die Abstimmung zum Gleichstellungsgesetz in der Bundesverfassung zum 30. Mal. Aber trotz Verfassungsartikel verdienen Frauen heute immer noch rund 20% weniger als Männer, erledigen Frauen immer noch zwei Mal mehr unbezahlte Arbeit als Männer und es fehlen immer noch rund 50'000 Kita-Plätze - notabene die wichtigste Voraussetzung, dass Frauen mit Kindern arbeiten können.

Deshalb organisieren die Gewerkschaften, unterstützt von vielen verschiedenen Organisationen, diverse Aktionen am 14. Juni 2011. Nähre Infos sind auf www.14juni2011.ch zu erhalten.




Keine Auslagerung der öffentlichen Spitäler



Eine Auslagerung der Spitäler hat viele Auswirkungen und vor allem ganz viele unerwünschte Nebenwirkungen - mehr Infos auf www.vpod-basel.ch 

Noch ist nichts entschieden. Setzen Sie ein Zeichen - werden Sie Mitglied im Verein "Keine Auslagerung der öffentlichen Spitäler".

 

BeitrittserklarungmitLogo.pdf

StatutenSpitalauslagerungen.pdf

Agenda

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